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6. Auflage des Herbstturniers gestartet
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- Geschrieben von: Spielleitung
Relativ pünktlich konnte am 1. Oktober unser diesjähriges Herbstturnier gestartet werden. Eine spontane Nachmeldung wurde durch eine spontane Abmeldung ausgeglichen, sodass sich die Gesamtteilnehmerzahl auf 26 eingependelt hatte. Leider nicht die optimale Zahl für eine Aufteilung in Vierergruppen, Gruppe 6 wurde deshalb aus sechs Teilnehmern gebildet, die dann einrundig untereinander spielen werden. Besonderes Augenmerk aus Vereinssicht wird beim Turnier auf Neumitglied Omar Ismail gerichtet sein, der bislang ohne Turnierauswertung nur aufgrund seiner starken Schnellschachleistung in Gruppe 2 eingruppiert wurde. Hier durfte er sich gleich mit Routinier Joachim Sonntag messen. Dieser erste Vergleich ging dann aber zu seinen Ungunsten aus. Überraschende Ergebnisse blieben in der 1. Runde weitgehend aus, abgesehen vielleicht von der Niederlage des Startranglistenersten, Boris Vorobyov, der gegen Vitali Raskin den Kürzeren zog. Begleitet wurde die Auftaktrunde über weite Strecken von konzertanter Klassik des über dem Turniersaal probenden Orchesters - da hatten wir schon "härtere" Proben zu überstehen -, der angekündigte Hausalarm, der sich pünktlich um 22 Uhr aktivierte, konnte umgehend ausgeschaltet werden. Zukünftig wird da nach einer Lösung gesucht, die unserer Turnierplanung eher entgegenkommt. Alle Einzelergebnisse und die Paarungsliste für die nächste Runde finden sich hier auf der Turnierseite. Nächste Runde dann am 15. Oktober.
En Passant - Aus dem Newsletter des DSB
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- Geschrieben von: Michael
Seit der Wahl des neuen Präsidenten Paul Meyer-Dunker tut sich was beim alten Schlachtross DSB: Neue Sponsoren und Werbepartner, frischer Wind in der Berichterstattung, neuer Newsletter. Aus eben diesem zitiere ich nachfolgend zu einer Frage, die uns allen unter den Nägeln brennt:
Warum der König und der Turm gemeinsam ziehen
Die Rochade ist der einzige Zug im Schach, bei dem zwei Figuren gleichzeitig bewegt werden, und sie ist jünger, als viele denken. Im mittelalterlichen Vorläufer des Schachs, dem persischen und arabischen Schatrandsch, gab es sie noch gar nicht. Der König war dort eine extrem verletzliche Figur, durfte sich aber nur ein Feld pro Zug bewegen, oft mitten im Gewühl der Eröffnung. Als Ausgleich erlaubten einige Regelwerke dem König einen einmaligen „Königssprung“: einen freien Satz über zwei Felder, um ihn schneller aus der Gefahrenzone zu bringen.
Als sich das Spiel zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert in Europa veränderte und mit ihm Dame und Läufer ihre heutige Reichweite bekamen, entwickelte sich auch dieser Königssprung weiter. Nach und nach verband er sich mit einer Bewegung des Turms, bis daraus im Verlauf des 17. Jahrhunderts die Rochade wurde, wie wir sie kennen. Einheitlich war das allerdings lange nicht: Während sich Frankreich und der Großteil Europas recht früh auf die heutige Form einigten, König zwei Felder zur Seite, Turm springt daneben, hielt Italien an einer eigenen, deutlich freieren Variante fest. Bei dieser „freien Rochade“ durfte der Turm auf fast jedes Feld zwischen seiner Ausgangsposition und dem König gestellt werden, und der König durfte dafür sogar auf die andere Brettseite springen, mit bis zu 16 verschiedenen Rochade-Varianten pro Partei. Erst in den 1840er-Jahren begann der englische Meister Howard Staunton, international auf einheitliche Regeln zu drängen, und erst in den 1880er-Jahren gab Italien die freie Rochade endgültig auf. Weltweit verbindlich wurden Schachregeln dann erst mit der Gründung der FIDE im Jahr 1924.
Geblieben ist bis heute der Name: „Rochade“ geht auf das französische „roque“ zurück, das wie das englische „Rook“ letztlich auf die persisch-arabische Bezeichnung für den Turm zurückgeht. Zwei Figuren, ein gemeinsamer sprachlicher Ursprung, ein Zug, der bis heute für Sicherheit auf dem Brett sorgt.
Soweit also der DSB-Beitrag. Der dazugehörige Newsletter "Queencheck" wird bislang nur an die Repräsentanten von Schachvereinen verschickt, im Archiv des Schachbunds sind jedoch alle Folgen abrufbar:
https://www.schachbund.de/newsletter-archiv-allgemein.html
FS 98 geht (r)aus reloaded am 8. Oktober
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- Geschrieben von: Vorstand
Wegen der Jubiläumsfeiern zu "10 Jahre House of Resources Dortmund" ist das Haus der Vielfalt am kommenden Donnerstag, 8. Oktober, komplett belegt. Deshalb weichen wir mit genügend Spielmaterial und in einem neuen Anlauf auf die "Porreebar" aus, der Vereinsgaststätte in der Kleingartenanlage Tremonia. Das Gartenlokal, zwischen Kuithan- und Tremoniastraße liegend, hat bereits ab 16 Uhr geöffnet, der Abend mit schachlichem Schwerpunkt wird aber erst gegen 18.30 Uhr beginnen - Gäste sind natürlich herzlich willkommen! Schach in Dortmund im FS 98, der Schachabteilung im Freien Sportverein von 1898 Dortmund e.V.
Studie #16
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- Geschrieben von: Vitali
Weiß am Zug gewinnt

Schach in Dortmund im FS 98 - Freier Sportverein von 1898 Dortmund e.V.
Mehr als ein Trostpreis war nicht drin
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- Geschrieben von: Spielleitung
Der Tag der Deutschen Einheit wird im Dortmunder Schachbezirk schon seit Jahren - wenn nicht Jahrzehnten - mit einem Blitzturnier für 4er-Mannschaften begangen. Nebenbei ist das auch die Bezirksmeisterschaft in dieser Kategorie, nebst Qualifikationsmöglichkeiten zur Teilnahme am entsprechenden Wettbewerb auf Verbandsebene. Damit hatten wir aber nichts zu tun, denn am Ende setzten sich die "Blitzmonster" aus Brackel durch, den immer noch ehrenvollen dritten Rang belegte die Auswahl des SC Hansa.
Insgesamt betrachtet wurde mit 29 teilnehmenden Teams, davon alleine acht aus Brackel, ein neuer Teilnahmerekord aufgestellt. FS 98 war mit einer Mannschaft vertreten, und mit der Aufstellung Erkelenz-Brendemühl-Büdel-Howorka belegten wir am Ende mit 14:16 Mannschaftspunkten den 17. Platz. Immerhin war damit der Gewinn des vorab ausgelobten Sonderpreises in Höhe von 10,- € verbunden.
Das Mannschaftsblitzturnier in Brambauer markierte gleichzeitig auch den Beginn der Turniersaison auf Dortmunder Ebene. Weiter geht es am 1. November mit der Einzelblitzmeisterschaft, gefolgt von der 1. Runde im Einzelpokalturnier am 13. November und schließlich dem Schnellschach-Gedenkturnier am 28. November.
Alle Infos zu den genannten Wettbewerben auf der Internetseite der Schachgemeinschaft: hier
Schacholympiade: Bronze für deutsches Team!
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- Geschrieben von: Michael

Mit einem 2,5:1,5 gelang der deutschen Herrennationalmannschaft gegen die Niederlande ein wichtiger Sieg in der finalen elften Runde der Schacholympiade. Punktgleich mit den Zweitplatzierten aus Indien erreichte das Team von Bundestrainer GM Jan Gustafsson damit einen Medaillenrang, die etwas schlechtere Feinwertung sorgte schließlich "nur" für Bronze, Gold ging an die überragend aufspielenden Usbeken.
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